8. Arbeitstreffen Arbeitsgremium THF

8. Arbeitstreffen Arbeitsgremium THF

Ausschreibungen / Rollenverständnis / Abstimmung auf Mein.Berlin

Protokoll 12.12.2018
Anwesende: Bürgervertreter, slapa & die raumplaner gmbh, Tempelhof Projekt GmbH, SenSW

1) Neues aus…
2) Rückblick
3) Rollenverständnis / Legitimation / Auftrag
4) Öffentlichkeitsarbeit
5) Erste öffentliche Veranstaltung 2019

1) Neues aus…
SenSW – Frau Borch als Vertreterin nicht mehr da, Herr Lippman ab sofort Vertretung
Tempelhof Projekt GmbH – Newsletter bitte gerne auch vom Arbeitsgremium mit befüllen

2) Rückblick:
Treffen Beirat / Arbeitgremium war für alle ein guter Austausch
Vorschlag von den Raumplanern, ein Mitglied der Bürgerschaft fest im Beirat mit zu verankern.
Tempelhof Projekt muss dazu Rückmeldung von der Vorsitzenden des Beirates einholen.
Theoretisch würde aber auch der Austausch der Protokolle reichen, um besser informiert zu sein.
Wenn, dann muss es eine Deligierungsregel geben, wer vom Arbeitsgremium teilnehmen sollte und der Beirat muss zustimmen.

Workshop / letztes Treffen:
Das Treffen war sehr gut, aber mit sechs Stunden auch sehr lang. Wir bräuchten mehr solche intensiven und inhaltlich guten Treffen, nur kommen alle Bürgervertreter ja ehrenamtlich und auch bei allen anderen ist das Budget zu klein, um sich häufiger und länger zu treffen. Das ist eine Herausforderung für alle.

Grundsätzlich gibt es zu wenige Mitarbeiter bei der Tempelhof Projekt GmbH. Das Arbeitsgremium wünscht sich ein Team, welches auch all das umsetzt, was hier besprochen wird, aber dafür gibt es derzeit kein Budget.
Im Vergleich: Das Humbold-Forum hat um die 200 Mitarbeiter, Tempelhof Projekt um die 50. (Zahlen sind gefallen, wurden von uns nicht nachrecherchiert und geprüft). Partizipation kann nicht gut umgesetzt werden, wenn das Budget so gering ist.

3) Rollenverständnis / Legitimation / Auftrag
Kommunikation:
Mehrwertvoll schreibt den regelmäßigen Blog, in dem die Arbeitsergebnisse veröffentlicht werden.
Es gibt dazu eine Facebook – Gruppe, wo der Blog geteilt wird. Die Gruppe heißt Bürgerbeteiligung Flughafen Tempelhof.
Es gibt auch eine Gruppe der Nachbarn auf nebenan.de, in der der Blog geteilt wird. Diese Gruppe heißt Entscheidet mit: Die Zukunft des Flughafengebäudes in Tempelhof. Auf nebenan.de sind aktuell etwa 3800 Nachbarn ringsum den Flughafen angemeldet.

Plan A / Plan B
Auch wenn es ein langfristiges Prozedere ist, als Plan B ein Gebäude zu öffnen und freizugeben für Initiativen, sollten wir dieses Vorhaben des Beirates unterstützen. (Mehr zu Plan A und B im Artikel zum 7. Arbeitstreffen)
Tempelhof Projekt hat aktuell den Auftrag, große Flächen > 10.000m² zu isolieren, um dann zu schauen, welche Flächen man denn überhaupt dafür zur Verfügung stellen kann. Der Beirat wünscht sich eine schnelle Nutzung. Vielleicht wird es daher erstmal eine kleinere Fläche und etwas später eine größere Fläche.

Die Bürgervertreter stellen fest, dass wir uns in vielen Themen inhaltlich verlieren und den Auftrag dabei aus den Augen verlieren, der lautet, die Leitlinien zu entwickeln. Das Gebäude und alle Informationen dazu sind so komplex, dass diese wenigen Treffen eigentlich nicht ausreichen.

Summer Of Participation:
Mehrwertvoll e.V. und die Bürgerinitiative Thf.Vision wollen einen Summer Of Participation umsetzen, um einen Sommer lang Beteiligung mit Kunst, Kultur, Sport, Spiel und vielen bunten Konzepten umzusetzen. Ziel des Sommerprojektes ist Beteiligung, Öffnung und ein kooperatives Miteinander aller Interessierten in der Praxis zu erproben.
Das Arbeitsgremium hat dafür kein Budget zur Verfügung und die beiden Initiativen müssen sich selbst um Fördergelder kümmern. Es ist ein zusätzliches, externes Angebot, welches den Partizipationsprozess ergänzen soll. Das Arbeitsgremium empfindet das Konzept als großen Bedarf.

Ausschreibungen allgemein:
Die Tempelhof Projekt GmbH (TP) schreibt zu Anfang Januar nun verschiedene Formate aus.

1.) Einen Wissensspeicher – Entwurf für die Ausschreibung liegt vor. Es geht dabei nur um die Inhalte, die Erstellung der Webseite bleibt bei TP, weil es einen Rahmenvertrag mit einem Dienstleister gibt, der sich um die Webseite kümmert.

2.) 3 Thons: culturethon, climathon, hackathon
(Thon = Veranstaltungsformat, bei dem innerhalb von kürzester Zeit in sehr intensiver Teamarbeit versucht wird, ein fertiges Produkt zu erstellen oder eine Lösungsstrategie zu entwickeln, Kürzel „Thon“ stammt von Marathon. Enger zeitlicher Ablauf: einige Stunden, mehrere Tage, 24h-Format,wenig förmlich, ungezwungen, soll Spaß machen und kreative Gedanken fördern. Ziel: innovative Lösungen zu finden)

3.) Thf-Salon: Mehrere Salons (z.B. 5 Stück), bei denen man in gemütlicher Abendatmosphäre Politiker, Experten und verschiedene Zielgruppen einladen kann, um über gesetzte Themen zu diskutieren

4. Öffentlichkeitsarbeit:

Themen für Mein.Berlin werden nochmals im Detail diskutiert und ergänzt, damit sie endlich online gehen können. Hier werden diese vom 20.12.2018 bis zum 28.02.2019 zu finden sein.

Verlinkungen zu bisherigen Ideensammlungen und Thesen aus dem letzten Jahr sollten mit eingebracht werden.
Kommentarfunktion ist wichtig!

Mein.Berlin ist keine gute Plattform, um viele Menschen zu erreichen. Dazu muss extrem viel Öffentlichkeitsarbeit gemacht werden.

5. Erste öffentliche Veranstaltung 2019

Veranstaltung im Januar wird am 31.01.2019 stattfinden.  TP checkt, ob wir einen alternativen, spannenden Raum zur Zollgarage finden.
slapa & die raumplaner gmbh werden schnellstmöglich einen Einladungstext verfassen.
TP kündigt das Event im Newsletter an, auf Twitter und facebook.
Das Arbeitsgremium teilt es ebenfalls in den sozialen Netzwerken und auf nebenan.de.